Grüne Gründe für weniger Müll

Warum ohne Müll leben?

einige grüne Gründe für weniger Müll…

  • du lebst bewusster im Umgang mit unseren Ressourcen und schonst damit unsere Umwelt
  • du lernst viele einfache Haushaltstipps mit nur wenigen Zutaten
  • du konsumierst weniger und konzentriest dich auf das, was du brauchst
  • du entdeckst neue, oft auch spannende Wege, um verpackungsfrei einzukaufen
  • Es macht einfach Spaß! 🙂

Ein großer Vorteil von Mülleinsparung

Du kannst einen großen Teil deines Fortschritts selbst an deinem Hausmüll beobachten.

Tipp: Fotografiere z.B. deinen gelben Sack alle 4 Wochen und vergleiche.

 

Wie ich zu Zero Waste und dieser Website kam

Es war eigentlich nur ein kurzer Blick in unseren Abfalleimer, der so einen andächtigen Moment über unseren Müllverbrauch hervorgerufen hatte. Ich musste unbedingt recherchieren, ob sich auch andere bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt hatten und stieß auf Unverpackt-Läden, Blogs und Zero-Waste-Onlineshops. (mehr unter „über mich„)

Letztendlich habe ich innerhalb weniger Wochen bei allem, was neu angeschafft wurde, auf möglichst wenig Verpackung geachtet. Und mein Freund Fabi unterstützt mich dabei.

Statt wie früher einfach alles bei Aldi, Rewe und Co. einzukaufen, kann unsere Einkaufsliste hier bei uns auf dem Land heute so aussehen…

Brot

Milch

Eier

Champignons

Wurst

Curry

Bäcker

Supermarkt, Milchtankstelle

Bauernhof direkt

Hofladen, Supermarkt

Metzger

Unverpackt-Laden

So einfach gehts

Beim Bäcker muss ich für mein Brot lediglich einen Stoffbeutel dabeihaben und ihn der Verkäuferin rechtzeitig unter die Nase halten, bevor sie das Brot in Papier einwickelt.

Bei der Milch bin ich zeitweise einmal wöchtenlich 30km bis zur nächsten Milchtankstelle gefahren. Ich habe meine eigenen Flaschen mitgenommen und 2 Flaschen am Automaten mit Milch befüllt. Dort kann man zwar auch wunderbar Kartoffeln aus der Region im Papierbeutel kaufen, doch die Strecke war mir dann doch zu weit und natürlich lässt da die Umweltbilanz auch grüßen. Deshalb kaufe ich die Milch nun im Supermarkt in Pfandflaschen., die man über den Pfandautomaten wieder zurückgeben kann.

Achtung: Hier wird oft nur Frischmilch angeboten, die ungekühlt nicht lange haltbar ist. Leider haben wir keinen Keller und so sind uns schon ein paar Flaschen schlecht geworden, weil ich nicht drauf geguckt hab. Dann besser weniger kaufen und ab in den Kühlschrank oder schnell verbrauchen.

Für Eier fahre ich mit meinen gesammelten übrigen Eierkartons 3km zum nächsten Bauernhof und lege mir direkt die losen Eier hinein, so viele, wie ich gerade brauche. Die sind verpackungsfrei, günstig und man unterstützt direkt den Bauern.

Champignons sowie anderes frisches Gemüse kaufe ich entweder mit meinem mitgebrachten Beutel im Supermarkt oder, was es dort nicht gibt, im kleinen Hofladen im Nachbarort 2km von hier entfernt. Ein Teil der Ware wird vor Ort angebaut und ein Teil wird zugekauft. Dort bekommt man fast alles ohne Verpackung und zu angemessenen Preisen, aber eben frisch vom Feld! Man kann dort sogar im Frühling/Sommer selbst Erdbeeren pflücken!

Bis vor Kurzem hatten wir in Kreuzwertheim, 4km von hier, einen tollen Metzger. Dort bin ich mit meinen Tupperdosen hingegangen, durfte diese auf die Theke stellen und habe mir diese mit meinen Wurstwünschen befüllen lassen können. Leider hat dieser Metzger schließen müssen, aber es heißt, dass bald ein neuer Metzger kommen soll. Ich hoffe sehr! Die Ware war jedenfalls erstklassig lecker und die Preise angemessen.

Da unser nähester Unverpacktladen 35km weit weg ist und auch nicht immer so günstig, kaufen wir dort nur alle paar Wochen mal ein, wenn mein Freund oder ich mal sowieso in der Stadt sind. Gewürze werden dort schon standardmäßig gekauft, denn diese habe ich bisher noch nirgendwo anders unverpackt gefunden. Noch dazu sind diese dort sehr günstig, meistens bio und man kann eben genau die Menge mitnehmen, die man benötigt!

Taschen und Dosen einpacken und los gehts!

…also, klingt doch alles nicht so schwer – und ist es auch nicht! 😉 Klar, es kostet manchmal etwas Überwindung als einzige mit einer Dose vor der Metzgertheke zu stehen oder schnell „Bitte gleich hier rein!“ reinzurufen, bevor die Verkäuferin dir das Brot einwickeln will, aber es macht so glücklich! Probiers aus! Auch wenn du nur einen kleinen Beitrag leistest, ist es ein richtiger Schritt, um der Welt zu zeigen, dass sich etwas ändern muss. Und ich glaube, jeder von uns bewirkt schon eine kleine Veränderung. 🙂