über mich

Das bin ich!

 

Name: Julia Schreck

Wohnort: Kreuzwertheim

Beruf: Verwaltungsfachangestellte

Lieblingsmusik: House/Trance, Pop/Metal/Deutschrap

Hobbies: Singen im Chor, Bogenschießen, Werkeln (Nähen, Filzen… immer mal wieder was Neues)

Lieblingsessen: Kassler in Sauerkraut mit Kartoffelbrei von Mama <3, frisch gebackene Dinkelbaguettes

Lieblingstier: mein Kaninchen Cappuccino

Zero-Waste-Liebling: Ich liebe meine Stoffbeutel; ich hab sie einfach gerne in der Hand! – Was am Morgen vor der Arbeit auch unentbehrlich für mich ist: frischer Kaffee oder Grüntee aus meiner French Press! Total genial. – Und ich backe gerne; am liebsten mit frischem Mehl von der alten Mühle um die Ecke.

Wie ich zu Zero Waste kam

Irgendwann an einem Tag Anfang Januar 2018 hab‘ ich den Plastik-Mülleimer aufgemacht und festgestellt, wie voll er schon wieder ist; und wie unnötig viel Verpackung so schnell anfällt! Das muss doch auch anders gehen… Gibt es eigentlich Läden, die unverpackte Ware anbieten oder, wo du dir selbst dein eigenes Gefäß auffüllen kannst? Promt recherchierte ich im Netz und stieß auf einen Unverpackt-Laden und auf einen Zero-Waste-Blog. Mir wurde klar, dass es garnicht mal so schwer ist, Müll einzusparen.

Am simpelsten ist die Stofftasche beim Bäcker. Das funktioniert wirklich überall. Man muss nur seine Tasche parat haben. Das ist einer von vielen Tipps.

Mir gefällt aber auch, wieder zu den Ursprüngen unserer Haushaltsprodukte zurückzugehen. Wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt, lernt man nebenbei etwas über chemische Prozesse oder erfährt Nützliches aus Omas Zeiten. Letztendlich braucht es nur eine Hand voll Wirkstoffe zum Spülen, Putzen und Waschen.

Auch lernt man wieder, unsere Lebensmittel und Haushaltsprodukte zu schätzen, wenn man weiß, welcher Herstellungsprozess und welche Arbeit dahintersteckt, wie z.B. beim Nudeln machen.

Wenn man sucht, findet man bestimmt drei Viertel unserer täglichen Produkte irgendwo unverpackt. Durch diesen Lebensstil sind mir z.B. auch wieder Hofläden gleich um die Ecke aufgefallen, an die ich sonst garnicht gedacht hätte. Inzwischen kaufe ich bestimmte Produkte nurnoch dort. Dadurch werden auch die „Kleinen“ in der Region unterstützt.

Mittlerweile schaue ich auch kaum noch auf den Preis eines Produkts. Wenn es das ist, was ich suche, nehme ich es mit, solang es kein Wucherpreis ist. Glaub‘ mir! Ein Durchschnitts-Verdiener wie ich kann sich auch die Milch aus der Region in der Mehrweg-Glasflasche für 1,30 € leisten! 😉

In der Regel kaufe ich nurnoch das, was ich brauche. Dazu schreibe ich einen Einkaufszettel und gehe dann von Laden zu Laden diese Produkte kaufen, je nachdem, wo es diese mit der wenigsten Verpackung gibt. Ich versuche möochst ohne Einkaufswagen einkaufen zu gehen, da man so gezwungen ist, nur wirklich Notwendiges einzukaufen – und es funktioniert: (Fast) jedes mal laufe in an den saftig roten Erdbeeren „vorbei“ statt sie mitzunehmen. Die sollen ja auch noch was besonderes sein, wenn man sie mal kauft. Außerdem sind Erdbeeren nicht lebensnotwenig. 😉 Durch diese „geplanten“ Wocheneinkäufe ist es wirklich selten geworden, dass ich spontan noch etwas anderes mitnehme. Auch das erachte ich als „gut“, denn meistens würde es doch eh nur „Süßkram“ oder „Kleinscheiß“ sein. 🙂 Noch dazu, sind gerade diese Artikel oft in viel Plastik verpackt.

Ganz nebenbei „pusht“ dieser Lebensstil an öden Arbeitstagen wieder etwas meine Laune, wenn ich um 17 Uhr mit meinem E-Roller lautlos vorm Supermarkt halte, mit Baumwolltaschen und Geldbeutel bewaffnet reinmarschiere und nach spätestens 15 Minuten (je nach Kundenandrang) wieder vom Parkplatz lossurre. Daheim gibt es einem schon ein Glücksgefühl, das unverpackte Obst und Gemüse und den Lieblingsjogurt im Pfandglas in den Kühlschrank zu stellen! Aber es sind auch immer ein paar unkomplizierte „normale“ Produkte dabei, wie die Oliven oder der Karottensalat im Glas, die ja auch plastikfrei sind.

Mein Fazit: Man lebt einfach natürlicher! Und das gefällt mir! 🙂