Dinkel-Baguettes backen und „Ich plauder mich mal aus“

Hey Leute! 🙂

Ich melde mich mal wieder. Leider komme ich in letzter Zeit wirklich kaum dazu, hier regelmäßig zu bloggen. Das Thema „Blog“ und „Onlineshop“ und alles was eben dazugehört wie Websitenoptimierung ist noch recht fresh für mich. Aber ich bin eben ein vielinteressierter Mensch 😉 und möchte mir gerne alle Fertigkeiten auf einmal aneignen, sodass ich irgendwann einfach überladen bin mit Motivation und nicht weiß, wo ich nun dann anfangen soll, weil es einfach zu viel auf einmal ist.

Noch dazu kommt mein Hauptjob mit 39-Stunden-Woche, ein paar Hobbies und der Haushalt. 😐 Klingt jetzt so zwar nicht sonderlich stressig, sondern eher nach einem Normalo-Leben unserer Zeit, aber irgendwie komm ich doch nicht rum. ^^ Vielleicht ist es auch die ständiger Fliegenschiss-Wegwischerei an unseren Fenstern. (Die kann ich echt garnicht haben.) Keine Ahnung. 😉

 

Wo bleibt das Brot-Rezept und was soll das ganze Geschreibsel hier?

Wie dem auch sei… Eigentlich wollte ich hier bis vor 10 Minuten noch einfach nur mein Lieblings-Baguette-Rezept mit euch teilen, und jetzt schreibe ich hier Romane! (Kann die nicht endlich zum Punkt kommen?? – Tipp: Scroll halt runter, wenn du nur aufs Rezept aus bist. 😉 ) Der Grund dafür ist der, dass ich schon länger nicht ganz zufrieden bin mit meinen Inhalten auf meiner Website. Der Bilder-Stil ist nicht einheitlich, mein Schreibstil ist nicht authentisch und… irgendwie hatte ich mir meinen Blog anders erträumt. Aber das lässt sich ja alles noch ändern! 🙂

 

Websitendesign und Fotos – da geht noch was!

In Sachen Fotos habe ich mich zum Glück schon immer für Mediengestaltung interessiert und bin überzeugt, dass ich mir da noch einiges einfach auch aus Eigeninteresse aneigenen werde. Fragt sich eben nur, ob meine 24 Stunden pro Tag es zulassen… *hhmpf*

 

Mein Schreibstil

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, schreibe ich hier einmal anders: mehr mit Smileys, mehr so wie man spricht, vielleicht humorvoller… Ja, das hier ist MEIN Schreibstil! So bin ich authentisch und fühle mich in meinen Texten wohl. 🙂 Und so schreiben entspannt… Klar, bei Anleitungen und Rezepten geht es um Infos, Fakten, Daten, klare Beschreibungen… Hier werde ich auch weiterhin sachlich schreiben, aber zwischendrin werden ihr nun auch mal spontane Stellungnahmen von mir lesen. Ich freu mich drauf!! <3 – Was meint ihr dazu? Schreibt es mir in die Kommentare! Das interessiert mich sehr und Feedback hilft immer!

Ich war nochnie die, die liebend gerne Aufsätze oder Geschichten geschrieben hat. Dafür hatte ich, meiner Meinung nach, zu wenig spannende Einfälle, aber wenn es darum ging, seine eigene Meinung rüberzubringen oder ein Thema sachlich mit Pro- und Kontra-Argumenten zu beleuchten, war ich voll dabei. In der Schule habe ich hierfür gerne soziale Themen wie die „Billig-Kleidungs-Industrie“ oder das Thema „Bio-Lebensmittel“ genommen, und wie ihr seht, brenne ich immernoch für gesellschaftskritische Themen. Ich kann auch nicht gut „beschönt“ schreiben, gut… sagen wir, ich kann es ganz „oke“ und man darf auch nicht alles negativ reden, aber ich schreibe lieber „ehrlich“. Und ehrlich ist man beispielsweise in seinem Tagebuch.

Seit 10 Jahren schreibe ich Tagebuch, zeitweise täglich, dann wieder mal im 3-Monats-Rhytmus, aber ich tue es gerne um mich „auszuplaudern“ und zu entspannen. Und, da ich manchmal ein Gedächtnis wie ein löchriger Käse habe, um Ereignisse festzuhalten, die ich später immer wieder nachlesen und darüber schmunzeln kann. Ok, natürlich möchte ich hier mehr auf Müllvermeidung im Alltag eingehen, aber auch mit ein bisschen Witz dabei. 🙂

 

Was ich vermitteln möchte

So möchte ich auch das Thema „Zero Waste“ rüberbringen. Weniger ala „Ich-bin-die-perfekte-Müllvermeiderin“ und zeige euch einen Lebensstil, den man kaum als Normalsterblicher erreichen kann (Ich sag nur: Müllglas – Wo sind da bitte die Kondome? Oder leben diese Menschen enthaltsam? Ach, oder wird der Restmüll etwa nicht mitgerechnet? Was ist mit Medikamenten, die manche Menschen täglich einnehmen müssen? Hmmm…), sondern ich möchte euch auf eine eingängige lockere Art zeigen, wie ich Zero Waste umsetze, damit ihr euch das ein oder andere zum Ausprobieren abschauen könnt.

 

Warum der Shop?

Mit dem kleinen Zero Waste Shop möchte ich euch auf Produkte aufmerksam machen, mit denen ich persönlich gute Erfahrungen gesammelt habe und die ich euch weiterempfehlen möchte. Ihr tut euch so selbst etwas Gutes und unterstützt die Zero Waste Bewegung und meine Arbeit. Mein Traum ist es, das Thema groß rauszubringen und zu verbreiten. Hier würde ich gerne so vieles ausprobieren… die Ideen sind schonmal da: Marktstände, Vorträge, Workshops, Youtube-Videos… Müsst nur mehr Zeit her (wie bereits oben schonmal erwähnt), eigentlich mehr als 24 Stunden pro Tag. 😆 Und die würde ich natürlich gerne weniger in meinen Hauptberuf, als mehr in diesen kleinen Nebenjob stecken wollen. Auch weil ich spüre, dass in mir mehr Potential steckt, als täglich 100 mal den Telefonhörer abzunehmen, die Post zu holen oder ein paar Blätter in überfüllte Ordner zu heften (ok, das erfordert gelegentlich etwas mehr Grips, wenn z.B. wenn die Seiten bereits ausreißen). Es gilt jedenfalls: Arbeit ist keine Arbeit mehr, wenn sie dir Spaß macht. 😉

 

Zero Waste – es fängt gerade erst an

Und deshalb werde ich diesen Blog weiterführen, eben weil es aktuell ein Höhepunkt in den Medien ist, welches gerade seinen Aufschwung erlebt. Wir alle können und sollten etwas tun! Ich freue mich über jeden, dem ich durch meine Beiträge weiterhelfen kann und zu einer Umstellung bewegen kann, und auch mega wichtig ist mir euer Feedback! Also sagt mir, was ihr dazu denkt! Danke! 🙂 Und hier nun mein lang ersehntes Baguette-Rezept! 😉

 

Dinkel-Baguettes – der köstliche Himmel auf Erden

Lecker, gesund und partytauglich – auch als Stockbrot! Und der Teig ist wirklich schnell gemacht.

 

Zutaten

  • 1000g Mehl  -Dinkelanteil variabel, z.B.
    • 400g Dinkel / 600g Weizen
    • 250g Dinkel / 250g Roggen / 500g Weizen
  • 14g Trockenhefe
  • 20g Salz
  • 600ml lauwarmes Wasser

Zum Bestreuen:

  • grobes Salz
  • Kümmel

 

So werden die Dinkel-Baguettes gemacht…

Mehl und Salz in eine Schüssel geben.

Die Trockenhefe darüberstreuen.

Wasser dazugießen.

Alles zu einem Teig verkneten.

Teig abdecken und aufgehen lassen (Aufgeh-Varianten „schnell“ oder „bester Teig ever“).

 

Aufgeh-Variante „schnell“:

45-60 Minuten ruhen lassen. Unterdessen 2 mal mit den Händen durchkneten. Danach nochmal gut aufgehen lassen.

 

Aufgeh-Variante „bester Teig ever“

Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen. Teig herausnehmen, nochmal kurz durchkneten und gut aufgehen lassen.

 

Backofen auf 240°C vorheizen.

Backblech mit Öl einpinseln / Backmatte aufs Blech legen.

Runden Teigklops nun etwas plattdrücken, sodass der Teig noch ca. 5 cm dick ist. Von diesem nun mit einem Teigspatel ca. 5 cm breite Baguettestränge abteilen und mit 3-4cm Abstand auf einem Blech verteilen.

Baguettes oben mehrmals einschneiden, damit die Brote schön aufgehen können.

Baguettes mit etwas Wasser bestreichen und nach Belieben grobes Salz und Kümmel darüberstreuen.

Nun 9 min bei 240°C backen.

Dann nochmal 9 min auf der untersten Schiene bei 180°C backen.

 

Guten Appetit! 🙂

 

Dinkel-Baguettes Brote selbstgebacken

Tipp/Hinweis

Statt Salz und Kümmel kann man auch Sesam, Rosmarin und andere Gewürze oder Käse zum Bestreuen nehmen.

Du kannst auch in den Teig beliebige Zutaten hineinmischen.

Kleine runde Baguettebrötchen aus diesem Teig sind auch sehr lecker!

Auch geeignet für Stockbrot.

 

Verpackungsinfo

Mehl – 5kg-Sack von der Mühle

Hefe – lose, Unverpackt-Laden

Salz – in Pappschachtel, Supermarkt

Wasser – Wasserhahn

grobes Salz – lose, Unverpackt-Laden

Kümmel – lose, Unverpackt-Laden

Julia von O-Müll

Ich, Jahrgang 1997, gelernte §§-Tante im Büro und stolzes Landei möchte die Welt endlich ein kleines bisschen besser machen... mit dem Ziel, Fußspuren nicht zu verwischen, sondern weniger zu hinterlassen.

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