Zahnpasta selber machen – plastikfrei und mit nur zwei Zutaten!

Natron soll sich gut zur Zahnreinigung eignen. Anfangs habe ich auch nur mit Natronpulver meine Zähne geputzt, jedoch hatte ich das Gefühl, dass es dann doch zu sehr an den Zähnen „schmirgelt“. Also habe ich mir doch eine Zahnpasta in Cremeform gemixt. Einzige zusätzliche Zutat: Kokosöl!

Zum „Zahnpasta selber machen“ brauchst du nur 5 Minuten und die Creme hält sich auch einige Zeit! Also los geh’s! 🙂

 

Zutaten

  • 1 Teil Natron
  • 1 Teil natives Kokosöl
  • kleines Gefäß

 

So schnell geht’s!

Kokosöl, Natron und einen Behälter oder ein Glas für die spätere Zahncreme bereitstellen.

Kokosöl in heißem Wasserbad verflüssigen bzw. cremig werden lassen.

In ein kleines Gefäß die gewünschte Menge Kokosöl (1/2 so viel wie die gewünschte Menge an Zahncreme 😉 ) geben.

Die gleiche Menge Natron hinzufügen.

Alles mit dem Löffel vermischen und einen halben Tag stehen lassen bzw. bis die Creme sich verfestigt hat.

Tadaaa! Zahnpasta selber machen ist doch garnicht so schwer! 😉

Zahnpasta selber machen so einfach!

Tipp/Hinweis

Man kann dem ganzen auch noch ein paar Tropfen Minzöl oder andere Aromen hinzufügen, aber ich mag es auch gerne so mit leichtem Kokosgeschmack! 😉

Wie bereits oben erwähnt, kann man sich auch mit reinem Natron die Zähne putzen. Bei mir war das Zahnfleisch jedoch einmal etwas gereizt, weshalb ich das ganze cremiger und dadurch die Mischung etwas „sanfter“ machen wollte. Das kann aber auch daran liegen, dass ich zu fest aufgedrückt habe. Denn beim Putzen mit Natron (aber auch bei dieser Kokosöl-Zahnpasta) entsteht kein Schaum beim Putzen! Da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Vielleicht habe ich da unbewusst durch Drücken versucht, diesen zu erzeugen… 😐 Bisher hatte ich mit dieser Creme hier noch keine Probleme.

Die Idee, die Zahncreme in einen kleinen Tontiegel zu füllen, kam mir, als wir auf einem Mittelaltermarkt auf einen polnischen Töpfer gestoßen sind, der an seinem Stand Schüsseln und Becher in den verschiedensten Größen und Formen angeboten hat. Der kleine Tiegel hat mich einfach angelächelt. An die Zahncreme habe ich nicht direkt gedacht, aber da ich grundsätzlich vieles selber mache, könnte ich ihn schon gebrauchen. Später machte mir mein Freund noch ein passendes Mini-Wachstuch. Ich finde, es macht sich einfach verdammt hübsch im Bad! 🙂

Ich gebe mit dieser Anleitung keine Garantie auf gesundheitliche Unbedenklichkeit! Wie ihr wisst, teste ich mich selbst noch so durch das Thema durch und möchte euch eben meine bisherigen Erfahrungen auch nicht vorenthalten. Außerdem handelt es sich bei Zahnpasta um ein „Gesundheitsprodukt“, wozu ich euch nicht zu Risiken, Verträglichkeit etc. beraten kann. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr diese Creme vertragt, fragt vorher euren Haus- oder Zahnarzt! Besser isses! 😉

 

Verpackungsinfo

Kokosöl – im Glas aus der Drogerie

Natron – in der Papiertüte aus dem Internet

 

Alternativen

Es gibt auch noch weitere nachhaltige Zutaten für eine selbstgemachte Zahncreme. So eignet sich Schlemmkreide oder Aktivkohle auch gut zum Putzen. Oder man reibt die Zahnbürste mit Alepposeife ein und kann sich damit die Zähne putzen; hier schäumt es auch im Mund, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Zahnpasta, an den Geschmack muss man sich jedoch gewöhnen – als Notlösung, wenn gerade nichts anderes da ist, aber super geeignet!

 

Julia von O-Müll

Ich, Jahrgang 1997, gelernte §§-Tante im Büro und stolzes Landei möchte die Welt endlich ein kleines bisschen besser machen... mit dem Ziel, Fußspuren nicht zu verwischen, sondern weniger zu hinterlassen.

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2 Antworten

  1. Monika sagt:

    Die Herstellung ist ja easy, sobald meine jetzige Zahnpaste zu Ende ist werde ich dein Rezept ausprobieren.
    umwelt-liebe Grüße
    Monika

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