Saure Rinse – Haarspülung selber machen

Vielleicht hast du in verschiedenen Foren und Blogs zum Thema „Zero Waste“ bereits den Begriff „Saure Rinse“ gelesen. Das ist eine selbstgemischte Spülung aus Wasser und Essig oder auch Wasser und Zitrone. Sie ist ganz leicht herzustellen und macht deine Haare geschmeidig.

Ich verwende sie als „Nachspülung“ nach dem Haarewaschen mit Shampooseife, um Seifenrückstände auszuwaschen. Außerdem sorgt sie für weniger Schuppen auf der Kopfhaut. Man kann sich auch lediglich mit Wasser und Essigrinse, also ohne Shampoo oder Ähnliches die Haare waschen. Letztendlich muss jeder für sich herausfinden, was für seine Kopfhaut am besten ist.

Ich mag eine milde Spülung, welche ich recht sparsam dosiere. Das Rezept für diese saure Rinse verrate ich euch hier!

 

Ergibt ca. 250ml saure Rinse (reicht bei mir für 2-3 mal Haare spülen).

Meine gemischte saure Rinse mit Rosamrinzweig in der Nahaufnahme.

Zutaten

  • knapp 250ml Wasser
  • 6ml Essigessenz oder 24ml Essig (beliebige Sorte z.B. Apfelessig oder Weinessig)
  • ggf. einige Tropfen Teebaumöl oder anderes ätherisches Öl
  • ggf. Rosmarinzweig
  • Glasflasche z.B. kleine Sektflasche

 

So mixt du die saure Rinse…

Gib ca. 6ml Essigessenz oder 24ml Essig in die leere Flasche (Willst du genau diese Mischung, stelle die Flasche dabei auf eine Feinwaage und wiege den Essig beim Einfüllen ab. Es ist jedoch überhaupt nicht tragisch, wenn du etwas mehr oder weniger Essig einfüllst.)

Fülle die Flasche mit Leitungswasser auf.

Gib ggf. nach Belieben einige Tropfen Teebaumöl (dieses wirkt zusätzlich desinfizierend) oder andere ätherische Öle hinzu.

Damit das ganze schick aussieht, gebe ich noch einen Rosmarinzweig in die Flasche.

Die saure Rinse kann sofort verwendet werden und hält sich nahezu ewig!

 

Anwendung

Nach dem normalen Haarewaschen mit Shampooseife, Roggenmehl etc. mit der sauren Essigrinse nachspülen, kurz einwirken lassen und mit Wasser ausspülen.

 

Die seht ihr die fertige saure Rinse.

Tipp/Hinweis

Wie ich in anderen Blogs gelesen habe, kann du das Ausspülen auch weglassen. So kann der Essig besser einwirken. Der Essiggeruch verfliegt irgendwann.

Viele schwören für saure Rinse auf Apfelessig. Prinzipiell kann man aber auch Weinessig nehmen.

Du kannst den Essig-Anteil auch erhöhen oder – für eine mildere Spülung – entsprechend verringern.

Wenn dir das Mischverhältnis gefällt, markiere bei deiner nächsten Zubereitung den Stand des Essigs mit einem wasserfesten Stift auf der Flasche. Dadurch geht das Mischen richtig fix!

 

Verpackungsinfo

Essigessenz – 500ml-Plastikflasche (ist so viel wie 2 Liter Essig) oder 400ml Glasflasche

Wasser – aus dem Wasserhahn

Teebaumöl – Glasflässchchen mit Deckel und Dosierhilfe aus Kunststoff

Rosmarinzweig – unverpackt aus dem Garten

Julia von O-Müll

Ich, Jahrgang 1997, gelernte §§-Tante im Büro und stolzes Landei möchte die Welt endlich ein kleines bisschen besser machen... mit dem Ziel, Fußspuren nicht zu verwischen, sondern weniger zu hinterlassen.

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