Stofftaschentücher für die Nase

Wie ersetzt man den Müllberg aus Papiertaschentüchern bei einer Erkältung? – Die Antwort lautet: Stofftaschentücher.bunte Stofftaschentücher

Ich hab glücklicherweise eine ganze Ladung mit Baumwoll-Stofftüchern aus Omas Zeiten geschenkt bekommen und bin richtig happy damit.

Um überall eines dabei zu haben, platziere ich in jeder Tasche ein zusammengefaltetes Stoffuch oder stecke mir einfach eins in meine Hosentasche. Im Vergleich zu Papiertüchern, zerfallen Stofftaschentücher bei mehrmaliger Nutzung auch nicht so schnell und sind oft trotzdem noch saugfähig. Für Personen mit einem strengen Hygienefimmel, wo ein Taschentuch immer nur für einen einzigen Schnäuzer genutzt wird, wäre dies vielleicht nichts. Streng genommen sollte man diese auch nur einmalig nutzen und danach bei 60 Grad waschen. Ich schätze meine Zielgruppe auf dieser Website allerdings so ein, dass diese offen für Neues ist und auch mal die Bequemlichkeit (1 mal Nutzen und wegwerfen) hinten anstellen kann. Schlussendlich bedeutet Zero Waste ja auch, einmal bewusster auf seinen Lebensstil zu achten und herauszufinden, wo man die Lebensdauer von Waren verlängern kann. Solange also ein paar Keime mehr oder weniger keine gesundheitlichen Probleme bereiten, warum so penibel sein? Ist meine Meinung. 😉 Aber nun zum eigentlichen Kontext…

Stofftaschentücher sind langlebig, zart zur Nase, sehen schick aus und sind produzieren bis zu deren Ableben (bis auf ein paar Flusenverluste durchs Waschen) keinerlei Müll. Tolle Sache, finde ich!

Zusammengefasst haben für mich Stofftaschentücher folgende Vorteile:

bunte Stofftaschentücher

– kein Papierabfall

– Tuch hält auch mehrere Schnäuzer aus

– die Nasenhaut wird geschont und schrubbt sich nicht so schnell ab

– Tücher in vielen verschiedenen Größen, Stoffen und Farben

– Tuch kann man zur normalen Wäsche ab 40 Grad hinzugeben und wird sauber – Wer Bedenken hat wegen der Keime wäscht einfach bei 60 Grad. Das halten die Tücher normalerweise aus.

Die Tücher gibt es zwar nicht an jeder Ecke zu kaufen, aber wer wirklich sucht, wird im Internet fündig.

Für Kreative schlage ich vor, sich einfach mal selbst an die Nähmaschine zu setzen und eigene individuelle Tüchlein zu zaubern. Ist garnicht so schwer. Und da die Tücher nicht riesengroß werden, lassen sich so evt. auch Stoffreste gut verarbeiten. Bevorzugter Stoff ist zarter dünner Baumwollstoff. Es eignen sich bestimmt aber auch andere dünne Stoffe.

Mein nächstes Projekt wird es auch sein, demnächst selber welche zu nähen – und zwar richtig Bunte! Ein Test-Tuch hab ich schon genäht, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Naja… Ich werde berichten! 😉

Julia von O-Müll

Ich, Jahrgang 1997, gelernte §§-Tante im Büro und stolzes Landei möchte die Welt endlich ein kleines bisschen besser machen... mit dem Ziel, Fußspuren nicht zu verwischen, sondern weniger zu hinterlassen.

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